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Die Diözesanstelle Berufe der Kirche hat Gott ins Spiel gebracht
Das diesjährige Motto des Heinrichsfestes war an den Ständen der Diözesanstelle Programm

So wurden an dem Stand im Jugendbereich in der Dompropstei Riesenfussball-Fotos von den Besuchern gemacht, die dann am Dienste-Parcour auf dem Domplatz ausgedruckt wurden. Die kleinen und die großen Besucher „posten“ gerne vor der Linse, denn mit dem Riesenfussball von einem Meter Durchmesser konnte man sich gut in Szene setzen. Da wurde der riesige Ball alleine oder auch gemeinsam in die Höhe gewuchtet und mit vereinten Kräften bis zum „Klick“oben gehalten. Es wurde versucht auf dem Ball zu sitzen und zu stehen oder eine akrobatische Position einzunehmen, die wirklich zum Ausdruck bringen konnte, wie sehr man sich manchmal ins Zeug legt, um Gott ins Spiel zu bringen.

Wie, wo und auf welche Weise man dies tut, konnte man dann beim Abholen des Fotos

noch auf die Stellwand notieren. Und das haben trotz Hitze immerhin einige getan, unter ihnen zahlreiche ehren – und hauptamtliche Mitarbeiter, aber vor allem auch viele Kinder und Jugendliche. Den ein oder anderen Bamberger Promi gab es auch darunter – an dieser Stelle wollen wir nur den wichtigsten nennen: unseren Erzbischof Ludwig Schick. Er bringe Gott ins Spiel, wenn er „Gottesdienst feiere, predige und mit Menschen spreche“. Er stämmte den Fußball alleine in die Höhe und ließ sich danach noch mit einigen Kindern und Jugendlichen ablichten, die nun ein ganz besonderes Erinnerungsfoto an das Heinrichsfest 2010 haben.

Wie jedes Jahr war die Diözesanstelle auch am „Berufungs-Weck-Cafe“ dabei, das wie immer zahlreiche raffinierte selbstgebackene Kuchenspezialitäten anbot. Diese wurden sehr gelobt, allerdings war der Kaffeekonsum in diesem Jahr etwas geringer, denn die kalten Erfrischungsgetränke am Stand nebenan hatten am wohl heißesten Tag des Jahres die Nase vorn.

Mit dabei war die Diözesanstelle noch im Gottesdienst und bei den Talks am Nachmittag,

denn beim diesjährigen Diözesanfest ging es darum die ehren- und hauptamtlichen Dienste in den Blickpunkt zu rücken. So traten bei der Gabenprozession Frauen und Männer der unterschiedlichen Dienste auf und brachten ein Symbol vor den Altar, das für ihren Einsatz in der Erzdiözese Bamberg steht.

Es war ein „heißes“ Fest - bunt und lebendig wie immer und so konnte man bei dem Bummeln auf und um den Domplatz herum spüren, wie zahlreich und vielfältig die Dienste und auch die Angebote innerhalb unseres Bistums sind.

Jacqueline Stoeßel

 

Datum: 20.07.2010
Birgit Kühnlein