Berufungscoaching-Wochenende auf Burg Feuerstein 23.-25.10.2015

Am Freitagabend trafen die hochmotivierten TeilnehmerInnen gemeinsam mit den beiden Gemeindereferentinnen Yvonne Faatz (Würzburg) und Jacqueline Stoeßel (Bamberg) auf Burg Feuerstein ein.

Nach einem leckeren Abendessen mit Kürbissuppe, Rohkost- und Käseplatten und allerlei leckeren Kleinigkeiten begaben wir uns gestärkt auf eine Reise durch unser bisheriges Leben. Wir ließen unseren Lebensweg lebendig werden und schauten, was wir bisher so alles erlebt hatten: sowohl an Höhen und Tiefen; an Sackgassen aber auch an „Sternstunden“. All das durften wir auch mit verschieden Bilder, Symbolen und Sätzen zu Papier bringen. Und siehe da, nach kurzer und sehr intensiver Zeit entstanden verschiedenste Bilder. Bei einigen war aufgrund der Fülle des bisherigen Lebens sogar das Blatt zu klein. Es gab einfach zu viele Erlebnisse und Situationen zum Festhalten.

Am nächsten Morgen waren wir im Kino. Zumindest im Kopf. J Der Film hatte den Titel: „Mein Traumberuf – egal ob als Kind oder Jetzt, egal ob realistisch oder nicht“ Die Handlung des Film war der ganz normale Arbeitsalltag, der bei jedem anders aussieht, abhängig vom gewählten Beruf und der eigenen Persönlichkeit. Als Zugabe durften wir noch einen zweiten Film mit einem zweiten Beruf anschauen. Und dann hieß es vergleichen: Welche Gemeinsamkeiten erkenne ich? Und es gab einige, selbst bei total gegensätzlichen Berufen.

Nach dem Mittagessen hatten wir erstmal Freizeit, die jeder anderes nutzen konnte. Die einen mussten noch schnell das Referat für die kommende Schulwoche fertigmachen, andere nutzten die Chance und das sonnige Wetter die Burg inkl. Umgebung zu erkunden.

So konnten wir, gestärkt durch den Nachmittagskaffe und Kuchen und einem leckerem Kakao den verbleibenden Nachmittag auskosten und mal schauen wo denn die eigenen Stärken sind. Und wir durften erfahren, dass uns genau diese Starken weiterbringen, dass sie unser Fundament sind und dass es sich lohnt auf sie zu setzen.

Auch am Sonntag durften wir nochmal träumen. Im wahrsten Sinne des Wortes. Es ging um die Frage: „Was sind meine Träume?“ Klar, alle Träume die wir haben sind nicht realisierbar, aber selbst als wir diese weggestrichen hatten blieben bei jedem von uns noch erstaunlich viele übrig, die sich gut realisieren lassen und da ging‘s dann auch schon los mit der Aufgabe: Schau welche konkreten kleinen Schritte und Hilfestellungen du brauchst, um dein Ziel, deinen Traum, deinen Schatz zu erreichen.

Bei der Abschlussrunde waren wir uns alle einig: Wir waren eine super Gruppe mit einer extrem offenen und vertrauten Gesprächsatmosphäre, obwohl wir uns vor zwei Tagen noch gar nicht kannten. Wir hatten jede Menge Spaß, sowohl während der „Arbeitszeiten“ als auch bei den Mahlzeiten oder zwischen Tür und Angel. Und wir haben total viel über uns selbst gelernt, über unsere Wünsche und Träume erlebt, dass jeder noch so lange Weg zu unserem Ziel mit dem ersten kleinen Schritt anfängt und auf diese Art und Weise auch große Ziele plötzlich gar nicht mehr so unerreichbar sind.

Zum Schluss noch ein kleiner Werbeblock: Vom 8. bis 10 April 2016 findet noch ein Berufungscoaching-Wochenende in Würzburg statt. Für alle die Lust haben zu kommen: Es lohnt sich!

 

(Sr. Veronika Kress)

Berufungscoaching-Wochenende 23.-25.10.2015