Zwei neue Domvikare am Bamberger Dom eingeführt

Foto: Pressestelle Erzbistum Bamberg

Erzbischof Schick: „Diener Gottes dürfen sich kein bequemes Leben machen“

Bamberg. Am Bamberger Dom gibt es zwei neue Domvikare. Spiritual Michael Dotzauer und der Zirndorfer Flüchtlingsseelsorger Andreas Müller wurden am Dienstag in einem feierlichen Pontifikalamt in ihre Ämter eingeführt. Weihbischof Herwig Gössl als Dompropst wies ihnen die Plätze im Chorgestühl zu. Dem Bamberger Domkapitel sind sechs Domvikare zugeordnet. Sie werden nach Anhörung des Kapitels vom Erzbischof ernannt.

Ausgehend von der Lesung aus dem Buch Jona, sagte Erzbischof Ludwig Schick in seiner Predigt, Diener Gottes dürften sich kein bequemes Leben machen, sie müssten Buße und Umkehr predigen, wofür man nicht bejubelt werde. Gepriesen werde nachher Gott, der gnädig und barmherzig sei. „Wir müssen unseren Auftrag erfüllen und dürfen nicht nach Belobigung und Dank durch Menschen heischen“, sagte der Erzbischof und fügte hinzu: „Gott will, dass wir jeden Tag aufbrechen und unsere Pflicht tun.“

Andreas Müller wurde 1962 in Neustadt an der Aisch geboren und 1989 zum Priester geweiht. Nach Stationen in der Seelsorge in Nürnberg, Ansbach und Coburg wurde er 1995 Pfarrer in St. Anton in Nürnberg. Seit 2017 ist er neben seiner Aufgabe als Pfarrvikar in Zirndorf auch Seelsorger für Flüchtlinge und Migranten im Süden des Erzbistums.

Michael Dotzauer wurde 1969 in Freiburg geboren und 2001 zum Priester geweiht. Er war als Seelsorger tätig in Nürnberg, Lichtenfels, Wilhelmsthal und Lahm, Friesen und Kronach, wo er auch Dekan war. Seit 2016 ist er Spiritual im Bamberger Priesterseminar und Leiter der Diözesanstelle „Berufe der Kirche“.

 

von hal
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