Jacqueline Stoeßel

Heimat, das ist mehr ein Gefühl, weniger ein Ort…
Für mich ist Heimat beides. Scheinfeld im Steigerwald und natürlich das Gefühl, das damals Heimat für mich geprägt hat:
Gemeinschaft, Glaube und sich irgendwie als Teil des Ganzen spüren. Vom kleinsten Gymnasium Bayerns ging es an die Katholische Universität in Eichstätt, an der ich den FH-Studiengang „Religionspädagogik/Kirchliche Bildungsarbeit“ studierte.

 Als Gemeindeassistentin im Seelsorgebereich Forchheim Ost konnte ich bei und mit den Salesianern Don Boscos spüren, was es heißt hauptamtlich Seelsorgerin zu sein: Gemeinschaft, Glaube und Teil des Ganzen, aber noch viel mehr… 
Leitung, Verantwortung, Professionalität.

Gerade angekommen in der Realität des Berufslebens wechselte ich in den Seelsorgebereich St. Martin und St. Josef in Bamberg.
Noch mehr Leitung, noch mehr Verantwortung, noch mehr Professionalität – ich war nun Gemeindereferentin und damit Teil eines Teams, in dem ich mich als Berufsanfängerin und als Frau immer voll gefordert und gefördert fühlte – #Beste Aussichten also…

Berufs- und Berufungserfahrungen wie aus dem Bilderbuch?
Gibt es wahrscheinlich nicht, aber vielleicht bin ich gerade deshalb auch im Jahr 2007 an der Diözesanstelle Berufe der Kirche gelandet.

Das Thema „Berufung“ ist für mich ganz zentrales Thema geworden – so arbeiten und leben, dass es mit den eigenen Stärken und Bedürfnissen kompatibel ist, das ist in unserer Zeit wichtiger denn je. Im Alltag mit meinen beiden Kindern Emilie und Josef erlebe ich das immer wieder als Herausforderung und spüre zugleich, dass sich dadurch auch stets neue Chancen ergeben.

Im Berufungscoaching WaVe® und bei Veranstaltungen wie face to face versuchen wir das Thema immer wieder neu so aufzubereiten, dass jede und jeder davon für sein Leben profitiert. Ebenso wichtig ist es aber auch junge Menschen, die sich in dieser Zeit für einen Beruf in der Kirche interessieren, zu beraten und zu begleiten. Kirche ist für mich mehr als ein Arbeitgeber, sicher auch ein Stück Heimat. Aber irgendwie anders als früher.

Paul Coelho, der die Wüste ja liebt, hat es für mich auf den Punkt gebracht:
„Die Dünen verändern sich mit dem Wind, aber die Wüste bleibt dieselbe.“
 

Kontakt:

E-Mail: jacqueline.stoessel@erzbistum-bamberg.de

Tel. 09 51/ 502-2233